Commerzbank-Chef Kohlhaussen wehrt sich gegen Cobra - DER SPIEGEL
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Commerzbank-Chef Kohlhaussen wehrt sich gegen Cobra

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Commerzbank-Chef Martin Kohlhaussen hat die Investorengruppe Cobra im Vorfeld der Hauptversammlung nächste Woche scharf attackiert. Unter anderem warf er den Investoren um Klaus-Peter Schneidewind und Clemens Vedder vor "reine Zweckpropaganda" zu betreiben, um neue Mitstreiter zu gewinnen, so der Bankchef in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Die Gruppe streue das Gerücht, ein Deal zwischen Cobra und Commerzbank stehe unmittelbar bevor. "Die verbreitete Botschaft lautet: ‚Die stehen unter Druck. Jetzt müssen die einen Deal mit uns machen. Dieser Deal ist super. Liebe Aktionäre, klinkt Euch schnell bei uns ein. Ich brauche Eure Stimmen'. Dies aber wird nicht aufgehen", sagte Kohlhaussen dem SPIEGEL. Ein solcher Deal sei "völlig undenkbar". Die Gruppe habe darüber hinaus unrealistische Vorstellungen über den zu erzielenden Preis ihrer Aktien. Kohlhaussen bezeichnete seine Gespräche mit Clemens Vedder als "in der Sprache handfest, in der Sache manchmal eigenwillig". Mit Forderungen wie "Nun verkaufen Sie doch endlich mal Ihre Beteiligungen. Machen Sie Geld! Das bringt den Kurs nach oben", könne er als verantwortungsbewusster Bankchef nichts anfangen.

Kohlhaussen bestritt, dass es einen interessierten Investor für die Commerzbank gebe, und bezweifelte die kaufmännische Logik der von der Cobra betriebenen Spekulation.