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Bei der möglichen Fehlbewertung des Technischen Anlagevermögens der Deutschen Telekom AG könnte es sich um eine Summe zwischen 15 und 21 Milliarden Mark handeln. Nach Informationen des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL liegen der Bonner Staatsanwaltschaft interne Telekom-Vermerke vor, die von einer Falschbewertung des Technischen Anlagevermögens wie Computer, Telefonkabel oder Vermittlungsstellen in dieser Größenordnung ausgehen. Dabei soll die mögliche Falschbilanzierung bis in die Gründungszeit der Aktiengesellschaft zurückreichen.

Die Bonner Staatsanwaltschaft hatte der Telekom vergangenen Mittwoch mitgeteilt, dass die seit Monaten laufenden Ermittlungen in Sachen Fehlbewertung des Immobi lienvermögens nun auch auf das Technische Anlagevermögen ausgeweitet werde. Gleichzeitig hatten die Strafverfolger kistenweise neue Akten in der Bonner Telekom-Zentrale zur weiteren Prüfung abholen lassen.

Die Telekom hat die Ausweitung der Ermittlungen inzwischen bestätigt. Zu der Größenordnung der vermeintlichen Falschbewertung wollte das Unternehmen gegenüber dem SPIEGEL keine Stellung nehmen. Allerdings, hieß es bei dem Bonner Konzern, halte man eine Überbewertung des Technischen Anlagevermögens kaum für möglich. (DER SPIEGEL 28/01, Seite 90)