Exportware Studium
Bildungsministerin Edelgard Bulmahn will die deutschen Hochschulen ermuntern, sich weltweit zu engagieren. Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL meldet, fördert die Bundesregierung mit insgesamt 20 Millionen Mark 24 Modellversuche für den Export von Studiengängen. So soll die Technische Hochschule Aachen künftig Ingenieure in Thailand ausbilden. Die Universität Tübingen plant, Sommerkurse über deutsches Recht in der Ukraine anzubieten. Die Technische Universität München will in Singapur gar ein eigenes Hochschulzentrum gründen.
Ziel des staatlichen Förderprogramms ist es, den internationalen Ruf deutscher Hochschulen zu verbessern. Zudem will Bulmahn den klammen Universitäten über Studiengebühren oder Sponsoren aus dem Ausland neue Geldquellen erschließen: "Wir wollen den Markt nicht länger den englischen, amerikanischen und niederländischen Hochschulen überlassen." (DER SPIEGEL 29/01, Panorama Deutschland)