In den USA droht DaimlerChrysler ein Milliarden-Verlust - DER SPIEGEL
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In den USA droht DaimlerChrysler ein Milliarden-Verlust

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Dem DaimlerChrysler-Konzern droht bei der amerikanischen Lastwagentochter Freightliner in diesem Jahr ein Verlust von mehr als einer Milliarde Mark. Einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL zufolge musste sich Konzernchef Jürgen Schrempp auf der Aufsichtsratssitzung des Konzerns am vergangenen Mittwoch wegen der Krise bei Freightliner harte Kritik gefallen lassen. So hätten vor allem der Ex-Dresdner-Bank-Vorstand Bernhard Walter und der ehemalige Bertelsmann-Chef Mark Wössner gefragt, warum sein Controlling versagt habe und er nicht rechtzeitig auf drohende Verluste bei Freightliner aufmerksam wurde. Immerhin gehört die Tochter seit zwei Jahrzehnten zum Konzern. Schrempp habe das damit verteidigt, dass die Verantwortlichen der einzelnen Bereiche weitgehend unternehmerische Freiheiten hätten. (DER SPIEGEL 30/01, Trends)