Bundesregierung und Gewerkschaften einigen sich auf Marschroute für Tarifrunde - DER SPIEGEL
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Bundesregierung und Gewerkschaften einigen sich auf Marschroute für Tarifrunde

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Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich mit den Gewerkschaften auf eine Marschroute für die bevorstehende Tarifrunde geeinigt. Das berichtet das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL unter Berufung auf ein internes Protokoll des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Danach haben die Vorsitzenden der DGB-Organisationen dem Kanzler bei einem Treffen Ende Oktober in Düsseldorf weit reichende Zusagen für den Verlauf der Lohnverhandlungen im Wahljahr 2002 gemacht, berichtet DER SPIEGEL weiter.

So verpflichteten sich die Gewerkschafts-Chefs in dem elf Punkte umfassenden Papier, "in der Einkommenspolitik der aktuellen konjunkturellen Schwächephase Rechnung zu tragen". Zugleich sollten sich die Lohnabschlüsse an der "prognostizierten Verbesserung der Konjunktur Ende 2002" orientieren.

Im Gegenzug sicherte Schröder den Gewerkschaften zu, die Konjunktur stärker als bisher geplant staatlich zu stützen. So versprach der Kanzler, die Bundesregierung werde "kurzfristig realisierbare und schnell wirkende Investitionen vorziehen und beschleunigen". Zudem, so heißt es in dem Protokoll, solle "die Arbeitsförderung weiter verstetigt werden".