Parteienkontrolleur vermutet versteckte SED-Millionen auf Auslandskonten - DER SPIEGEL
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Parteienkontrolleur vermutet versteckte SED-Millionen auf Auslandskonten

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Schwarzgeldkonten mit versteckten Millionen der SED sollen sich noch immer bei Banken in Osteuropa, der Schweiz oder Liechtenstein befinden. „Wir haben neue, ernst zu nehmende Hinweise“, sagt Christian von Hammerstein, Chef der „Unabhängigen Kommission zur Überprüfung der Parteivermögen“ in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL.

Wirtschaftsprüfer, die vor Ort im Einvernehmen mit den Banken arbeiten, vermuten laut Hammerstein Treuhänder hinter den Konten, „die sich heute der PDS verbunden fühlen und das Vermögen über Spenden ,gewaschen‘ an die Partei zurückschieben könnten“. Hammerstein kritisiert die PDS wegen ihrer mangelnden Bereitschaft, bei der Aufdeckung und Aufarbeitung von SED-Vermögens- und Geldschiebereien mitzuwirken. „Die Partei hat gezielt versucht, Millionenbeträge vor dem staatlichen Zugriff zu sichern”, so Hammerstein zum SPIEGEL.