FDP-Landeschef zieht sich aus den Niederungen der Lokalpolitik in den Reichstag zurück - DER SPIEGEL
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FDP-Landeschef zieht sich aus den Niederungen der Lokalpolitik in den Reichstag zurück

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FDP-Landeschef Günter Rexrodt, 60, laut einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL, aus dem Berliner Abgeordnetenhaus ausscheiden. Im kleinen Kreis kündigte er an, sich künftig wieder auf sein Bundestagsmandat zu konzentrieren. Seinen Sitz im Berliner Parlament, in dem er erst kürzlich zum Fraktionsvorsitzenden gewählt wurde, werde er deshalb vermutlich schon Ende Januar aufgeben. Einige Spitzenvertreter der Bundesliberalen hatten Rexrodt in den vergangenen Tagen ermuntert, die Niederungen der Lokalpolitik so schnell wie möglich zu verlassen. Sollte die FDP bei den kommenden Bundestagswahlen gut abschneiden, könne er als "Mister Wirtschaft“ (FDP-Wahlwerbung) eine führende Rolle in der FDP-Bundestagsmannschaft spielen. Offen ist, wer Rexrodts Nachfolge antreten soll. Als chancenlos gilt Martin Matz, der im Berliner Wahlkampf als zweiter Mann nach Rexrodt angetreten war und von der Basis wenig geschätzt wird. Bereits bei der Wahl zum Fraktionsvize hatte es Matz nur knapp zum Stellvertreter gebracht.