Opel trennt sich von Bayern-Kickern
Opel-Chef Carl-Peter Forster will den Sponsorvertrag des Autoherstellers mit Bayern München kündigen. Nach Informationen des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL teilte Forster den Bayern-Managern Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge mit, dass sie sich schon zum Jahresanfang 2002 einen neuen Partner suchen sollten.
Bislang zahlten die Rüsselsheimer Autobauer den Bayern jährlich rund 30 Millionen Mark und sind dafür unter anderem bei der Übertragung von Bundesliga- und Champions-League-Spielen der Münchner mit ihrem Logo stets im Bild. Manager Hoeneß war laut SPIEGEL mehr als verwundert über Forsters forschen Auftritt. Den Marketing-Experten des Fußballvereins überrascht, dass Opel ausgerechnet in der Krise das Sponsoring streichen will, das der zuletzt recht glanzlosen Automarke noch etwas Glamour verschaffte.
Vor allem: Opel ist vertraglich noch eineinhalb Jahre an die Bayern gebunden. Nur wenn der Verein einen neuen Sponsor findet, könnte er nach SPIEGEL-Informationen Opel aus dem Vertrag entlassen.