Grüne planen zusätzliche Milliardenausgaben für Familienpolitik - DER SPIEGEL
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Grüne planen zusätzliche Milliardenausgaben für Familienpolitik

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Grünen wollen ihr neues Wahlkampfthema Familienpolitik mit finanziellen Maßnahmen konkretisieren. Wie der das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in der neuen Ausgabe berichtet, steht eine so genannte Kinderversicherung zur parteiinternen Beratung an. Wer wegen der Geburt eines Kindes die Erwerbstätigkeit aussetzt, soll danach bis zu 12 Monate lang wie ein Arbeitsloser vom Arbeitsamt 60 Prozent des letzten Nettolohns erhalten.

Die erforderlichen 3,3 Milliarden Euro würden über eine Erhöhung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung um 0,4 Prozentpunkte zusammenkommen. Weiter erwägen die Grünen dem Bericht zufolge die Einrichtung einer so genannten Kinderkasse, die alle derzeitigen Fördermittel bündeln und verteilen würde.