Anklage gegen zwei ehemalige BND-Offiziere - DER SPIEGEL
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Anklage gegen zwei ehemalige BND-Offiziere

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Noch in diesem Frühjahr will die Generalstaatsanwaltschaft in München Anklage gegen zwei ehemalige Agentenführer des Bundesnachrichtendienstes (BND) erheben. Die beiden Offiziere sollen Meldungen, die von einer angeblichen russischen Spitzenquelle (Deckname "Rübezahl") stammten, erfunden und vom BND zur Verfügung gestellte 440000 Mark Agentenlohn in die eigene Tasche gesteckt haben. Besonders brisant wird der Fall dadurch, dass die vermeintlich von "Rübezahl" kommende Information, der damalige Chef der BNDSicherheitsabteilung, Volker Foertsch, sei ein langjähriger KGB-Agent, zu einem Ermittlungsverfahren gegen den Spitzenbeamten geführt hatte (SPIEGEL 7/2001). Die beschuldigten Offiziere, die die Vorwürfe bestreiten, wollen die damaligen Vorgänge um die Foertsch-Ermittlungen detailliert rekonstruieren lassen.