Behörden nutzen Erkenntnisse aus Rasterfahndung für Steuerverfahren
Bundesdeutsche Behörden nutzen die Erkenntnisse aus der Rasterfahndung auch zu Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und des Sozialhilfemissbrauchs. Unter den 22900 potenziell des Terrorismus Verdächtigen, die bislang bei der Rasterfahndung herausge.ltert wurden und deren Daten ab der kommenden Woche im Bundeskriminalamt (BKA) abgeglichen werden, wurden bislang aber keine Schläfer enttarnt. Als einzig greifbaren Erfolg meldet die Polizei, dass an deutschen Flughäfen rund 50 Beschäftigte aufgefallen seien, die keine Zugangsberechtigung für den jeweiligen Sicherheitsbereich besaßen, dort aber trotzdem verkehrten. Enttäuschend ist aus Sicht der Polizei die Beteiligung der Wirtschaft an der Rasterfahndung. Statt der erwarteten Daten aus den Personalabteilungen von 4000 Firmen gingen beim BKA lediglich Informationen von 250 Unternehmen ein. Diese werden nun im BKA näher untersucht.