Angeblicher Taliban-Kämpfer aus Bremen nach Kuba ausgeflogen - DER SPIEGEL
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Angeblicher Taliban-Kämpfer aus Bremen nach Kuba ausgeflogen

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Der in Afghanistan festgenommene angebliche Bremer Taliban-Kämpfer Murat K., 20, ist von der US-Armee offenbar in das berüchtigte Kriegsgefangenenlager auf Kuba ausgeflogen worden. Eine Nachricht an seine Familie, die in der vergangenen Woche in Bremen ankam, trägt als Absenderangabe seinen Gefangenencode (JJJFA) und die Absenderangabe "160 Camp X-Ray" .Das ist die Bezeichnung der US-Regierung für das Internierungslager auf dem Stützpunkt Guantanamo Bay, in dem inzwischen 300 gefangene mutmaßliche Taliban-und Bin-Laden-Kämpfer festgehalten werden.

In einem früheren Brief an seine Eltern hat K. bestritten, je für die Radikalen gekämpft zu haben: "Ich war die ganze Zeit in Pakistan und habe nichts angestellt. Betet für mich. “In einem persönlichen Schreiben an die Familie hat Außenminister Joschka Fischer inzwischen zugesagt, sich um das Schicksal des in Deutschland geborenen jungen Türken zu kümmern. Da dieser nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitze, seien seine Möglichkeiten "allerdings sehr eingeschränkt ".