Regierung: Fußball-Profis müssen bei Kirch-Pleite auf Gehalt verzichten
Die Profis der Fußball-Bundesliga müssen nach Ansicht der Bundesregierung auf einen Teil ihre Millionen-Gehälter verzichten, wenn der Münchner Medienunter- nehmer Leo Kirch Pleite geht. Wenn die Fernsehhonorare von Kirch ausbleiben, müssten "auch die Vereine ihren Sanierungsbeitra leisten , sagte der Kanzler- beauftragte Alfred Tacke dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. "Es versteht sich von selbst, dass dies natürlich auch die Gehälter der Spieler beträfe. Die 36 Ver- eine der Ersten und Zweiten Bundesliga müssten "ihre Kosten und Ausgaben sen- ken. In den vergangenen Wochen hatte der Staatssekretär im Bundeswirtschafts- ministerium im Auftra von Gerhard Schröder mit den Bundesliga-Vertretern über mögliche Hilfen der Regierung verhandelt, falls Kirch seinen Pflichten aus dem Fern- sehvertrag nicht nachkommt. Der Bund hatte für diesen Fall eine staatliche Aus- fallbürgschaft in Aussicht gestellt.