EADS will Hilfe aus Osteuropa für den Bau des A400M - DER SPIEGEL
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EADS will Hilfe aus Osteuropa für den Bau des A400M

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Für den Bau des neuen Militärtransporters A400M sucht Flugzeugbauer Airbus Hilfe ausgerechnet in Osteuropa. Weil die eigenen Ingenieur-Kapazitäten nicht ausreichen, um den Transporter und zugleich den zivilen Großraum-Jet A380 zu entwickeln, will der Airbus-Mehrheitseigner EADS mit östlichen Partnern ein Konstruktionsbüro in Russland einrichten. Entwicklung und Bau des Fahrwerks für den europäischen Militär.ieger sollen an Firmen in Russland und der Ukraine vergeben werden. Auch beim Triebwerk müssen wohl die Russen helfen, weil westeuropäische Firmen noch nie Propeller- Turbinen in der Stärke gebaut haben, wie sie für den A400M benötigt werden. Als der gemeinsame Bau des vergleichbaren russisch-ukrainischen Transporters Antonow An-70 geprüft wurde, hatten Airbus, die deutsche EADS-Vorläufer.rma DaimlerChrysler Aerospace und das Bundeswirtschaftsministerium die Zusammenarbeit mit denselben Partnern noch abgelehnt. Begründung damals: Die Ost.rmen seien unzuverlässig und wirtschaftlich womöglich nicht überlebensfähig.