Mängel an Bussen gefährden Reiseverkehr - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Mängel an Bussen gefährden Reiseverkehr

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bis zu 850 Busse des Stuttgarter Herstellers Auwärter (Markenname "Neoplan“) fahren in der Hauptreisezeit trotz gravierender Sicherheitsmängel über europäische Straßen. Wie der SPIEGEL in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, drohen bei den Reisebussen stählerne Halterungen der Hinterachsen, so genannte Briden, zu brechen. Wenn das bei zwei Briden auf einer Achsseite geschieht, fürchten Experten, könnten die Kolosse unlenkbar werden. Weil die Auswechslung der Stahlbügel erst Ende des Jahres abgeschlossen sein wird und zudem bei rund 2400 Bussen des Unternehmens Probleme mit Schweißnähten an tragenden Achsteilen möglich sind, erhöhe sich, so das Magazin, das Unfallrisiko. Außerdem, so der SPIEGEL, wird gegen Neoplan ermittelt. Anlass dazu ist ein zweiter schwerer Unfall mit einem Gelenkbus der Firma, bei dem im Mai 2001 sechs Menschen starben.