Leiharbeit Zeitarbeitsfirmen wollen Hartz-Konzept unterstützen
Mit einem neuen Konzept will ein Großteil der Zeitarbeitsunternehmen die Vorschläge umsetzen, die die Kommission um den VW-Manager Peter Hartz zur Reform des Arbeitsmarktes ausgearbeitet hat. Das geht aus einer "Gesetzesinitiative Personalüberlassung" hervor, die der größte Branchenverband sowie eine Initiative wichtiger Verleihunternehmen diese Woche an Regierung und Parlament schicken. Danach sollen sämtliche Sonderregeln abgeschafft werden, die heute den Arbeitskräfteverleih behindern. Dazu zählt etwa das Verbot, Leiharbeitnehmer befristet anzustellen oder sie im Baugewerbe einzusetzen. Im Gegenzug will die Branche so genannte Zielvereinbarungen mit den Gewerkschaften abschließen, in denen die "Entlohnung und die Sozialstandards" für die Beschäftigten geregelt werden, heißt es im Entwurf. Ziel sei es, die Verleihkräfte dem Stammpersonal in den Einsatzbetrieben "sukzessive gleichzustellen". Die Arbeitgeber kommen damit den Gewerkschaften entgegen, die eine ähnliche Regelung, allerdings mit Hilfe regulärer Tarifverträge, gefordert haben.