Der in den einstweiligen Ruhestand versetzte Botschafter in Madrid, Joachim Bitterlich, beriet im Bundestagswahlkampf CDU-Schattenaußenminister Wolfgang Schäuble - DER SPIEGEL
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Der in den einstweiligen Ruhestand versetzte Botschafter in Madrid, Joachim Bitterlich, beriet im Bundestagswahlkampf CDU-Schattenaußenminister Wolfgang Schäuble

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Der Rauswurf des deutschen Botschafters in Madrid, Joachim Bitterlich, hängt vermutlich mit dessen Zuarbeit für den CDU-Schattenaußenminister Wolfgang Schäuble im Bundestagswahlkampf zusammen. Aus einem Brief Bitterlichs an Schäuble geht hervor, dass der langjährige Sicherheitsberater von Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) den Unionsmann in Europa-Fragen beriet - und dabei durchaus parteilich war. Ein Schreiben auf dem offiziellen Briefbogen des Botschafters vom 5. September endet mit dem handschriftlichen Zusatz:"Aus der Ferne kann ich leider nur Daumen drücken." Der 54-Jährige wurde vergangenen Dienstag in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Wie bei politischen Beamten üblich, gab es keine Begründung. Bitterlich selbst hält seinen Briefverkehr mit Schäuble für einen "ganz normalen Vorgang". Er sei schließlich der Botschafter der ganzen Bundesrepublik undhabe lediglich auf Bitten eines französischen Abgeordneten ein Papier an Schäuble weitergeleitet.