Fahndungsdruck auf Möllemann wächst - DER SPIEGEL
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Fahndungsdruck auf Möllemann wächst

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Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wird in den nächsten Tagen Bankunterlagen betreffend Jürgen W. Möllemann in Luxemburg beschlagnahmen lassen. Die Ermittler wollen die Herkunft von knapp einer Million Euro klären, die von Möllemanns Konto bei der Luxemburger BNP-Bank im September 2002 abgehoben worden waren, um den umstrittenen FDP-Wahlkampf-Flyer zu bezahlen. Gegebenenfalls will der Leitende Oberstaatsanwalt Hans-Reinhard Henke auch die BNP-Bank durchsuchen lassen. In insgesamt drei Düsseldorfer Verfahren geht es um den Verdacht des Betruges und der Untreue. Gespräche mit den Anwälten des Liberalen über die freiwillige Herausgabe aller Unterlagen des 1985 eröffneten Kontos waren gescheitert. Die Staatsanwaltschaft Münster, die gegen Möllemann im gleichen Zusammenhang wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt, hat den Verteidigern eine Frist bis Ende Februar gestellt. Auch sie will die Bankdokumente einsehen und nötigenfalls sogar beschlagnahmen.