Verfassungsschutz wollte Zammar als V-Mann werben - DER SPIEGEL
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Verfassungsschutz wollte Zammar als V-Mann werben

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Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) inKöln hat Jahre vor den Anschlägen des 11. September versucht, den mutmaßlichen Hamburger al-Qaida-Werber Mohammed Haydar Zammar als V-Mann zu gewinnen. Der Deutschsyrer Zammar, der die späteren Todespiloten für Terrorcamps rekrutiert haben soll, war 1996 durch den Hinweis eines ausländischenGeheimdienstes ins Visier des BfV geraten und sollte fortan Informationen aus der islamistischen Szene der Hansestadt liefern. Der inzwischen in Syrien inhaftierte Zammar lehnte damals ab:Er arbeite für denDschihad, nicht für den Verfassungsschutz. DenGeheimdienstlern erzählte Zammar, er sei bereits 1991 in einemMudschahidin-Lager an Waffen undSprengstoff ausgebildet worden und habe Osama Bin Laden persönlich kennen gelernt. In den Folgejahren überwachte das BfV Zammar und hörte dabei auch immer wieder Gespräche zwischen ihm und den späteren Verschwörern des 11. September ab.