Grabner gibt Handelsblatt-Geschäftsführung ab
Er hat die "Telebörse eingestellt, rund 170 Stellen gestrichen und die Beteiligung am defizitären Nachrichtensender N-tv abgestoßen in den vergangenen acht Monaten setzte der Holtzbrinck-Manager Michael Grabner bei der angeschlagenen Düsseldorfer Konzerntochter Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB) so manchen scharfen Schnitt. Jetzt wechselt der Österreicher in den Vorsitz des VHB-Aufsichtsrats, den Verleger Stefan von Holtzbrinck für ihn frei macht. Grabners Nachfolger bei der Verlagsgruppe soll Harald Müsse werden, der schon unter dem im Juni abgesetzten VHB-Chef Heinz-Werner Nienstedt lange Jahre als Mitglied der Geschäftsführung diente. Grabner ist im Hauptjob stellvertretender Geschäftsführer der Holtzbrinck-Gruppe, die die Personalie nicht kommentieren will. Grabners harte Sanierungsmaßnahmen haben der Düsseldorfer Verlagsgruppe, die auch die Magazine "Wirtschaftswoche und "DMEuro herausbringt, bislang Einsparungen in Höhe von 80 Millionen Euro gebracht dennoch erwirtschaftete das Unternehmen auch 2002 noch Verluste.