Im Mordfall von Telgte stoßen Fahnder auf groteske Verwicklungen - DER SPIEGEL
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Im Mordfall von Telgte stoßen Fahnder auf groteske Verwicklungen

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Bei der Aufklärung des Mordes an drei Putzfrauen im münsterländischen Telgte stoßen die Fahnder auf groteske Verwicklungen. Die Opfer waren in der Nacht zum 29. Januar vor einem Fitnesscenter mit Kopfschüssen regelrecht exekutiert worden. Der Ehemann einer der Frauen hatte nach Ermittlungsstand einen Killer angeheuert, weil er seine Gattin loswerden wollte. Bei den Vernehmungen behauptet er nun, dass nach einem früheren Plan auch nur sie allein umgebracht werden sollte – mit einem Baseball-Schläger. Ein Freund habe ihm zugesagt, das zu erledigen, gestand der Ehemann. Der Plan scheiterte nach seinen Angaben daran, dass dieser Freund wegen einer anderen Sache ins Gefängnis musste. Als der Häftling ihm nochmals versicherte, dass er es tun würde, wenn er nur aus dem Knast käme, habe er ihn durch Zahlung seiner Geldstrafe in Höhe von rund 400 Euro ausgelöst. Kurz nach der Entlassung habe der Freund sein Versprechen aber gebrochen und sich geweigert. Nach erfolglosen Versuchen, russische Killer zu finden, habe ein anderer Bekannter den Mordauftrag übernommen und dann gleich die beiden anderen Frauen mit umgebracht.