Bahn-Umsatz bricht um sieben Prozent ein
Die Deutsche Bahn (DB) liegt mit ihrem Personenverkehr sieben Prozent unter Plan. Das meldete der zuständige DB-Manager Christoph Franz auf einer Sitzung des Bahnvorstands für die Monate Januar und Februar. Verantwortlich für den Rückgang sind nach Angaben von Franz neben der Konjunktur auch hausgemachte Schwierigkeiten. Nach dem Fahrplanwechsel im Dezember ist die Pünktlichkeit der Bahn von rund 90 auf bis zu 60 Prozent gefallen. Die Konkurrenz der Billigflieger und die Umstellung auf das neue Preissystem verschärften laut der Vorstandsanalyse das Problem. Mit einer Taskforce Pünktlichkeit/Fahrzeugausfälle will Bahnchef Hartmut Mehdorn nun die Probleme in den Griff bekommen. Mit einem neuen elektronischen Überwachungssystem und einem "Qualitätsprogramm Technik will der Chef künftig konkret feststellen können, welcher Mitarbeiter für welche Panne oder Verspätung verantwortlich ist. Unterdessen erhöht Transnet-Chef Norbert Hansen seinen Druck auf die Bahn. In Briefen an Mehdorn und Verkehrsminister Manfred Stolpe bemängelte er "milliardenschwere strategische Fehlentscheidungen des Managements in der Vergangenheit. Gegen einen schnellen Börsengang werde er "massiv Widerstand leisten.