Vorwürfe gegen Veronika Ferres / Schauspielerin soll Kinderschutzverein getäuscht haben - DER SPIEGEL
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Vorwürfe gegen Veronika Ferres / Schauspielerin soll Kinderschutzverein getäuscht haben

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Der renommierte Stuttgarter Kinderschutzverein "Kobra e. V.“, der seit Jahren unter dem Namen "PowerChild“ an Schulen ein Präventionsprogramm gegen sexuellen Missbrauch anbietet, sieht sich von der Schauspielerin Veronica Ferres getäuscht. Ferres hatte am 20. September 2002 im Münchner Hotel Bayerischer Hof eine Benefiz-Gala zu Gunsten von PowerChild veranstaltet. Die Stuttgarter hatten erwartet, dass ihnen die gesamten Einnahmen in sechsstelliger Höhe zuteil werden. Dies sei ihnen zugesagt worden, sagt Vorstandsmitglied Andreas Bunnemann, am Ende aber seien lediglich 25000 Euro an Kobra geflossen. Der Rest ist bisher bei Ferres’ eigenem Verein verblieben. Die Schauspielerin hatte nämlich zuvor bereits gemeinsam mit ihrem Ehemann Martin Krug ein eigenes Projekt gegründet – das ausgerechnet "PowerChild e. V.“ heißt. Sogar das Logo sei identisch mit dem der Stuttgarter, moniert Bunnemann. Der Vorstandssprecher des Ferres-Vereins, Stephan Hewel, weist die Vorwürfe zurück. Es sei "nie zugesagt“ worden, dass allein Kobra unterstützt würde.