Schlappe für Ringstorff bei Delegierten-Wahl / Ministerpräsident im eigenen Kreisverband durchgefallen
Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Ministerpräsident Harald Ringstorff ist in seinem Heimat-Kreisverband Parchim bei der Wahl von Delegierten für die Landesparteitage der nächsten zwei Jahre durchgefallen. Der Regierungschef landete auf Platz 6 einer 15 Kandidaten umfassenden Liste, doch nur die ersten 5 reisen als Delegierte zu den Parteitagen. Ende Februar war er im Kabinett mit dem Vorstoß, seinen Vertrauten Udo Knapp zum Leiter einer neuen Staatskanzlei-Abteilung für "Grundsatzangelegenheiten zu machen, am Widerstand der SPD-Minister gescheitert. In Parteikreisen werden die jüngsten Niederlagen als Indiz für den beginnenden Abstieg des als selbstherrlich geltenden Landesfürsten gewertet. Bereits im Januar hatte Ringstorff seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur für den SPD-Landesvorsitz erklärt.