Steuerhinterziehung - Commerzbank zahlt Rekordstrafe - DER SPIEGEL
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Steuerhinterziehung - Commerzbank zahlt Rekordstrafe

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Die jahrelangen Ermittlungen der Frankfurter Staatsanwaltschaft gegen insgesamt 30 Mitarbeiter der Commerzbank wegen Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung sind rechtskräftig abgeschlossen. Das Kreditinstitut muss die Rekordsumme von rund 31,2 Millionen Euro an den Fiskus zahlen. Die Angestellten der Bank sollen ihren Kunden dabei geholfen haben, Geld nach Luxemburg und in die Schweiz zu verschieben, um die Zinsabschlagsteuer zu sparen. Die Höhe der Strafe berechnet die Staatsanwaltschaft aus Gewinnen der Bank, die diese durch anonymisierte Transfers erwirtschaftet haben soll. Zudem erhielt der für den Privatkundenbereich zuständige ehemalige Vorstand, Dietrich-Kurt Frowein, eine Geldstrafe von rund 775000 Euro. Gegen die übrigen 29 Beschuldigten, darunter Ex-Vorstand Erich Coenen, wurde das Verfahren nach Zahlung einer Geldauflage in Höhe von insgesamt rund 2,3 Millionen Euro eingestellt, wie ein Sprecher der Bank bestätigte.