Bundesgrenzschutz am Frankfurter Flughafen unterbesetzt - DER SPIEGEL
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Bundesgrenzschutz am Frankfurter Flughafen unterbesetzt

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Erhebliche Lücken beim Bundesgrenzschutz (BGS) beeinträchtigen die Sicherheit am Frankfurter Flughafen. Nach internen Auflistungen fehlen 280 Polizeibeamte – vor anderthalb Jahren waren es nur 207. Damit ist die BGS-Personallage auf dem größten deutschen Airport derzeit sogar schlechter als vor den Terroranschlägen in den USA im September 2001. Seitdem hat der Bund zwar den Personalbedarf höher angesetzt: Statt 1710 sollen es nun 1878 Grenzschützer sein. Tatsächlich sind auch 1598 Mitarbeiter im Dienst (September 2001: 1503). Gleichwohl stieg aber der Anteil der Fehlstellen von 12,1 auf 14,9 Prozent. Zudem entfällt die Personalverstärkung fast ausschließlich auf die rund 80 Sky Marshals, die zum Schutz der Passagiere mitfliegen – eine der neuen Aufgaben, die es vor den Anschlägen in den USA nicht gab. Die Gewerkschaft der Polizei hält diese Situation für "dramatisch“ angesichts der angespannten Sicherheitslage. Das Bundesinnenministerium will sich zu den Zahlen nicht äußern.