Fischer für Uno-Rolle bei Waffeninspektionen - DER SPIEGEL
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Fischer für Uno-Rolle bei Waffeninspektionen

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Bundesaußenminister Joschka Fischer drängt auf eine Beteilung der Vereinten Nationen bei der endgültigen Klärung der umstrittenen Frage von Massenvernichtungswaffen im Irak. "Selbstverständlich hat sich die Lage dadurch geändert, dass unsere engen Freunde und Alliierten jetzt das Land kontrollieren, aber die schlussendliche Zertifizierung wird an den Vereinten Nationen hängen", sagte Fischer dem SPIEGEL. Bisher weigern sich die USA, die Uno-Waffeninspektoren wieder ins Land zu lassen. Den amerikanischen Entwurf für eine Uno-Resolution bezeichnet der Außenminister als "Grundlage, auf der eine Einigung im Sicherheitsrat möglich sein sollte". Deutschland werde "versuchen, ein möglichst optimales Ergebnis -und das heißt, eine gemeinsame Position - zu erreichen". Zugleich wies Fischer darauf hin, dass strittige Punkte womöglich erst in späteren Resolutionen über die Nachkriegsordnung des Irak zu klären sind: "Ich denke, dass die Resolution, die wir jetzt diskutieren, nicht die letzte zu diesem Thema sein wird", sagte Fischer.