Procter-&-Gamble-Chef bekräftigt Interesse an Beiersdorf - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Procter-&-Gamble-Chef bekräftigt Interesse an Beiersdorf

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Alan G. Lafley, Vorstandschef des amerikanischen Konsumgüter-Giganten Procter & Gamble, will einen Einstieg bei der Beiersdorf AG nicht ausschließen: "Natürlich sind wir immer an Unternehmen und Marken interessiert, die unser Kerngeschäft berühren oder ergänzen würden", sagte er in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin DERSPIEGEL. Beiersdorf sei "sehr attraktiv". Er sei sich aber "nicht sicher", ob das Hamburger Unternehmen "wirklich zum Verkauf" stehe. Zudem habe Procter & Gamble "noch nie in seiner Firmengeschichte eine feindliche Übernahme durchgezogen". Gleichzeitig wagt Lafley noch keine Prognose, wie viel Arbeitsplätze bei seiner jüngsten Übernahme, der Darmstädter Wella AG, abgebaut werden. "Ich habe noch keine Vorstellung davon", sagt Lafley, der aber im SPIEGEL-Gespräch davon ausging, dass das Gros der geplanten Einsparungen mit künftig günstigeren Einkäufen von Rohstoffen oder Verpackungen zu schaffen ist. "Ein Riese wie wir bekommt ganz andere Konditionen."