Kartellamt gegen Fusionspläne der Deutschen Bahn - DER SPIEGEL
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Kartellamt gegen Fusionspläne der Deutschen Bahn

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In ihrem Kerngeschäft Nahverkehr hat die Deutsche Bahn (DB) einen empfindlichen Rückschlag erlitten: Ihr Einstieg bei den hannoverschen Verkehrsbetrieben Üstra ist so gut wie gestoppt. Laut "vorläufiger Einschätzung" des Bundeskartellamts vom 14. Oktober würde der Zusammenschluss "eine spürbare Beschränkung des Wettbewerbs" bewirken. Mit dem Üstra-Geschäft sucht die DB zusätzlich zu ihrem S-Bahn- und Regionalbahnverkehr den Einstieg ins Bus- und Stadtbahnnetz von Niedersachsen. Das Gemeinschaftsunternehmen Üstra Intalliance AG, an dem sich neben der Stadt Hannover und der Bahn auch die Nord/LB zu 20 Prozent beteiligen will, soll daneben auch in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Bremen aktiv werden. Für die Kartellwächter würde dies im Öffentlichen Personennahverkehr zu einer "nachhaltigen Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen in einem wesentlichen Teilgebiet der Bundesrepublik führen".