Bafin-Untersuchung: Insiderverdacht bei AWD - DER SPIEGEL
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Bafin-Untersuchung Insiderverdacht bei AWD

Auf Grund auffälliger Aktiengeschäfte ermittelt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wegen möglichen Insiderverdachts gegen Mitarbeiter des Finanzdienstleisters AWD. "Die Untersuchung bezieht sich auf die Ad-hoc-Meldung der AWD Holding vom 28. Mai 2003", bestätigt BaFin-Sprecherin Sabine Reimer.
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Damals gab AWD-Chef Carsten Maschmeyer bekannt, dass im ersten Quartal das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 48,2 Prozent auf 12,6 Millionen Euro zugenommen habe. Kurz vor der Publikation war es an der Börse bei AWD-Aktien zu einem massiven Umsatzanstieg gekommen. Die förmliche Untersuchung der BaFin läuft bereits seit August. Die Fahnder ermitteln die Namen aller Aktienkäufer und suchen Verbindungen zum AWD-Management. Mehrere Anfragen wurden an ausländische Aufsichtsbehörden gestellt, darunter die Eidgenössische Bankenkommission in Bern. "Wir geben der BaFin jede Unterstützung", sagt ein AWD-Sprecher, "wir konnten aber nichts Widerrechtliches feststellen."