Neue Vorwürfe gegen Skandalärztin - DER SPIEGEL
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Neue Vorwürfe gegen Skandalärztin

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Gegen die Langenhagener Ärztin Mechthild Bach, die unter dem Verdacht steht, durch falsche Behandlung etliche Patienten getötet zu haben, richten sich neue Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft Hannover prüft, ob die Medizinerin Kranke behandelt hat, obwohl ihr die ärztliche Zulassung vorläufig entzogen worden war. Auslöser der Ermittlungen ist ein Schreiben des Vertreters von Bach in der Langenhagener Paracelsus-Klinik und in deren Praxis. In dem Brief kündigt der Arzt seine Tätigkeit fristlos, weil seine Kollegin "völlig unverantwortlich und gesetzwidrig Abend für Abend ärztliche Weisungen" erteilt habe. Mitarbeiterinnen seien "genötigt und wohl auch erpresst" worden. Bereits Mitte Oktober hatten die Ermittler aus der Klinik eine anonyme Strafanzeige mit ähnlich lautenden Vorwürfen erhalten. Bach behauptet über ihren Anwalt, sie selbst habe ihrem Vertreter gekündigt. Zu den Gründen wolle sie sich nicht äußern.