Bayer kürzt Ausgaben für Pharmaforschung - DER SPIEGEL
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Bayer kürzt Ausgaben für Pharmaforschung

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Bayer AG will im Rahmen ihrer aktuellen Umstrukturierung die Pharmaforschung "der Größe unseres Geschäfts anpassen". Das sagte Bayer-Chef Werner Wenning in einem Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Das bisherige Forschungs- und Entwicklungsbudget habe nach dem Rückzug des Cholesterinsenkers Lipobay keine wettbewerbsfähige Größe mehr, es soll auf eine Größe von rund 20 Prozent vom Umsatz zurückgeführt werden. Das wären, bei einem geplanten Pharmaumsatz von 3,5 Milliarden Euro rund 700 Millionen. Wenning: "Entscheidend ist nicht das Geld, sondern die Qualität der Forschung." Die Onkologieforschung in den USA soll nach den Angaben des Bayer-Chefs bestehen bleiben, über die Asthmaforschung in Japan werde noch nachgedacht.