Hyundai wehrt sich gegen DaimlerChrysler - DER SPIEGEL
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Hyundai wehrt sich gegen DaimlerChrysler

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Der koreanische Autohersteller Hyundai wehrt sich dagegen, dass DaimlerChrysler seine Beteiligung an Hyundai von bisher 10,4 Prozent auf 15 Prozent erhöht. "Dazu sehen wir überhaupt keinen Grund", sagt Hyundai-Sprecher Jake Jang dem SPIEGEL. Die Beziehungen der beiden Unternehmen würden dadurch nur "schwieriger". Jene gut zehn Prozent, die DaimlerChrysler bereits halte, "reichen aus". DaimlerChrysler wollte seine Option zum weiteren Anteilskauf an Hyundai ursprünglich in diesem Jahr nutzen. Dies würde, wie ein DaimlerChrysler-Manager sagt, in Korea derzeit wohl als "feindlicher Akt" gewertet. DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp hat das Projekt deshalb erst einmal gestoppt. Hintergrund ist ein Streit über den Versuch von DaimlerChrysler, in China mit der Beijing Automotive Industry Holding Company (BAIC) gemeinsam Mercedes-Benz Fahrzeuge zu produzieren. Hyundai produziert bereits Fahrzeuge mit BAIC und pocht auf eine Exklusivitätsvereinbarung, nach der die Chinesen nur Fahrzeuge der Koreaner bauen dürfen.