Sicherheitsexperten halten neuen Zeugen im Qaida-Prozess für unglaubwürdig - DER SPIEGEL
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Sicherheitsexperten halten neuen Zeugen im Qaida-Prozess für unglaubwürdig

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Der imHamburger Qaida-Prozess überraschend aufgetauchte Belastungszeuge wird von Sicherheitsexperten der Bundesregierung für unglaubwürdig gehalten. Der iranische Ex-Agent mit den Decknamen "Toni" und "Hamid Reza Zakeri" hatte schon imJahr 2002 Kontakt zumBundesnachrichtendienst, wurde aber nach umfangreichenVernehmungen in weiten Teilen als nicht glaubhaft eingestuft. Kurz vor Ende des Hamburger Prozesses hatte er den als Terrorhelfer angeklagten Abdelghani Mzoudi inAussagen gegenüber Beamten des Bundeskriminalamts belastet, als "Logistiker" die Attentäter des 11. September unterstützt zu haben. Der Zeuge behauptete außerdem, iranische Behörden seien imVorfeld über die Anschläge informiert gewesen. Wegen seiner Aussage wurde das für letztenDonnerstag geplante Urteil gegen Mzoudi verschoben.