Kertész lobt den Umgang der Deutschen mit der NS-Vergangenheit
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Der ungarische Literaturnobelpreisträger Imre Kertész, der am Mittwoch nächster Woche die überarbeitete Wehrmachtsausstellung auf ihrer letzten Station in Hamburg eröffnet, will in den Mittelpunkt seiner Rede "die Rolle des Hasses im 20. Jahrhundert" stellen. Dieser sei "so universal wie das Leid, das er verursacht". Der Auschwitz-Überlebende lobt den Umgang der Deutschen mit dem Nationalsozialismus. Diese hätten sich "ihrer Vergangenheit gestellt". Die Berliner Demokratie sei "eine der stabilsten in Europa". Dass die Deutschen sich zunehmend mit der eigenen Opferrolle, etwa im Bombenkrieg, beschäftigten, beunruhigt Kertész nicht. Schlimm wäre es nur, "wenn sich darin der schräge Ton des Ressentiments mischen würde".