Schrempp stoppt Aktienoptionen für DaimlerChrysler-Manager - DER SPIEGEL
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Schrempp stoppt Aktienoptionen für DaimlerChrysler-Manager

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp will das von Fonds hart kritisierte Aktienoptionsprogramm des Konzerns für seine Führungskräfte beenden. Das seit dem Jahr 2000 aktive Programm soll in diesem Jahr auslaufen, wenn alle Optionen verteilt sind. Es soll auch kein neues mehr aufgelegt werden.

Hintergrund: Neue Bilanzierungsregeln in den USA fordern, dass die Kosten solcher Aktienoptionsprogramme in der Bilanz ausgewiesen werden müssen und dadurch den Gewinn entsprechend sinkt. Zudem wurde DaimlerChrysler kritisiert, weil die Manager ihre Aktienoptionen schon dann einlösen können, wenn der Kurs in zehn Jahren durchschnittlich mit weniger als zwei Prozent steigt. Die DaimlerChrysler-Aktie muss auch nicht besser abschneiden als ein Vergleichsmaßstab wie der Dax. Dafür ist das Ausmaß des Programms gigantisch. Wenn alle DaimlerChrysler-Manager ihre Optionen einlösen, gehören ihnen knapp zehn Prozent des Konzerns.

Finanzvorstand Manfred Gentz will in den nächsten Wochen mit Managern großer Fonds Alternativen diskutieren. Ein neues Entlohnungsmodell ohne Aktienoptionen soll bereits auf der Hauptversammlung im April präsentiert werden.