CDU-Chefin Merkel will Kandidat zur Bundespräsidentenwahl am 7. März vorstellen
Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel will zur gemeinsamen Sitzung der Präsidien von CDU und CSU am 7. März ihren Kandidaten für die Wahl des Bundespräsidenten vorstellen. Wen sie benennt, wird auch vom Ausgang der Hamburg-Wahl abhängen. Sollte CDU-Spitzenkandidat Ole von Beust die absolute Mehrheit verfehlen und nach der Wahl Koalitionsverhandlungen führen müssen, bietet sich aus Merkels Sicht die Möglichkeit, dann auch die Präsidentenfrage zu erörtern. Selbst eine Absprache mit der SPD zieht die CDU-Spitze in Erwägung. In jedem Fall aber will die Parteichefin einen Unionskandidaten präsentieren. Die FDP-Bewerber – Wolfgang Gerhardt und Hans-Dietrich Genscher – sind in den internen Gesprächen zwischen CDU und CSU so gut wie durchgefallen. Auch die Liberalen gehen inzwischen davon aus, dass die Chancen für einen Kandidaten aus ihren Reihen nahe Null liegen.