ProSiebenSat.1 bietet bis zu 650 Millionen Euro für die Bundesliga-Pay-TV-Rechte - DER SPIEGEL
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ProSiebenSat.1 bietet bis zu 650 Millionen Euro für die Bundesliga-Pay-TV-Rechte

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die inzwischen zum Imperium des US-Investors Haim Saban gehörende ProSiebenSat. 1-Senderfamilie will ins Pay-TV einsteigen – und ist offenbar bereit, über drei Jahre bis zu 650 Millionen Euro für die Bezahlrechte an der Fußballbundesliga zu zahlen. ProSiebenSat.1-Chef Urs Rohner, sein Vorstandskollege Guillaume de Posch und Sat.1-Vorsteher Roger Schawinski unterbreiteten am Freitag vergangener Woche dem Chef der Deutschen Fußball Liga, Wilfried Straub, bei einem Geheimtreffen auf dem Münchner Flughafen dieses Angebot. Die genaue Summe soll davon abhängig sein, wie viele Bundesligabegegnungen Sat.1 zusätzlich live im Free-TV zeigt. Das Angebot der Senderfamilie liegt damit deutlich höher als die jährlich rund 170 Millionen Euro, die der Pay-TV-Kanal Premiere bislang geboten hat.