Brandenburger Ex-Verkehrsminister wird Berater der Bahn - DER SPIEGEL
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Brandenburger Ex-Verkehrsminister wird Berater der Bahn

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Wegen etlicher Versorgungsposten für ausrangierte Verkehrsminister bei der Deutsche Bahn AG gerät das Unternehmen in die Kritik. Bahnchef Hartmut Mehdorn will mit den neuen Helfern nach Ansicht von Konzern-Insidern in den Länderparlamenten unter anderem Stimmung für seinen geplanten Börsengang machen. Jüngster Streitpunkt: ein Beratervertrag für den früheren brandenburgischen Ressortchef Hartmut Meyer (SPD). Der blasse Sozialdemokrat hatte Ende 2002 ohne Ausschreibung einen langfristigen, milliardenschweren Verkehrsvertrag mit der Bahn geschlossen und war im vergangenen September aus dem Amt geschieden. Das vergabefreie Groß-Geschäft wurde von der EU-Kommission inzwischen scharf kritisiert. Meyer ist das fünfte Mitglied in einem exklusiven Club:Neben Ex-Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt und dem frühere Verkehrsminister von Sachsen-Anhalt, Jürgen Heyer (beide SPD), stehen noch Bremens ehemaliger Regierender Bürgermeister KlausWedemeier (SPD) und der frühere Finanzminister von Bayern, Georg von Waldenfels (CSU), Bahnchef Mehdorn mit Rat und Tat zur Seite – nicht ganz zufällig, wie Konzernkenner vermuten. Auch Heyer hatte dem Staatskonzern vor dem Regierungswechsel in Sachsen-Anhalt einen langjährigen Verkehrsvertrag zugeschanzt.