US-Botschafter berichtet über Krach mit dem Kanzleramt - DER SPIEGEL
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US-Botschafter berichtet über Krach mit dem Kanzleramt

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Der amerikanische Botschafter Daniel Coats wurde während des Streits vor dem Irak-Krieg von der Bundesregierung massiv attackiert. „Das Kanzleramt klagte damals, ich überschreite meine Kompetenzen und benähme mich nicht wie ein Botschafter“, berichtet Coats in einem SPIEGEL-Interview. Der Botschafter bestätigte, dass die Bundesregierung ihm sogar vorwarf, er arbeite auf einen Regierungswechsel in Berlin hin. „Ja, aber das war falsch. Wir arbeiten mit jeder Regierung, die die Deutschen wählen.“ Heute sei das Verhältnis zwischen Berlin und Washington „auf einer konstruktiveren Grundlage wieder hergestellt“. Deutschland stelle eine „unabhängigere Stimme in der Außenpolitik“ dar.

Coats sprach sich im SPIEGELdafür aus, dass Deutschland weitere Beiträge für die Stabilisierung Afghanistans leistet und womöglich weitere regionale Wiederaufbauteams in der Provinz übernimmt. „Wenn das deutsche Team in Kunduz erfolgreich arbeitet und die Bundesrepublik glaubt, dass sie noch mehr übernehmen kann, würden wir das natürlich