Brzezinski kritisiert Bushs Nahost-Erklärung - DER SPIEGEL
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Brzezinski kritisiert Bushs Nahost-Erklärung

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Der ehemalige US-Präsidentenberater Zbigniew Brzezinski kritisiert die gemeinsame Nahost-Erklärung von Präsident Bush und Premier Scharon. Sie erschwere einen Kompromissfrieden zwischen Israelis und Palästinensern, so Brzezinski in der neuesten Ausgabe des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL. Damit entstehe der Eindruck, eine Friedensregelung werde den Palästinensern von Amerikanern und Israelis auferlegt. Brzezinski, der unter Präsident Carter Nationaler Sicherheitsberater war, kritisiert zudem das amerikanische Vorgehen im Irak. Vom Stichtag 30. Juni, an dem die Besatzungstruppen die Macht an eine einheimische Regierung abgeben wollen, halte er wenig: Das sei ein "mythenumrankter Stichtag für ein mythenumranktes Ereignis", da auch danach 135000 US-Soldaten im Land blieben. Für Amerika bestehe die größte Gefahr im Irak in einer "andauernden Verstrickung ohne eindeutiges Ergebnis".