Robodoc: Gutachten warnt vor Operations-Robotern - DER SPIEGEL
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Robodoc Gutachten warnt vor Operations-Robotern

Der Einsatz von Robotern in deutschen Operationssälen hat einen schweren Rückschlag erlitten. Ein Gutachten bescheinigt der Technik "eine Häufung von operationsspezifischen Komplikationen".
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Hamburg - In einem "Grundsatzgutachten" über Fräsverfahren bei Hüftoperationen kommt der Medizinische Dienst der Krankenkassen zu einem ernüchternden Ergebnis. Die Methode habe "weiterhin den Charakter eines experimentellen Verfahrens". Eine Überlegenheit gegenüber "der handgefrästen Implantation" von künstlichen Hüften sei nicht bewiesen. "Tendenziell" sei "eine Häufung von operationsspezifischen Komplikationen" nachweisbar.

Erstmals hatte der SPIEGEL im Januar 2003 über die hohe Fehlerrate des OP-Computers "Robodoc" berichtet. Der Freiburger Anwalt Jochen Grund, der mehrere hundert Geschädigte vertritt, geht davon aus, dass bis zu 20 Prozent der Operierten zum Teil schwere Muskel- und Nervenschäden davongetragen haben.