Fischer will Merkels Irak-Kurs im Wahlkampf thematisieren
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Bundesaußenminister Joschka Fischer hat die CDU-Vorsitzende Angela Merkel wegen ihrer Haltung in der Irak-Krise scharf attackiert. "Frau Merkel steht für eine Politik, die uns in den Irak geführt hätte", sagte Fischer dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. "Hätten Bundeskanzler Schröder und ich die Wahlen verloren, wäre Deutschland in den Irak mit hineingezogen worden. Dessen bin ich mir sicher." Diese Frage werde auch in künftigen Wahlkämpfen eine Rolle spielen, so Fischer:"Das müssen die Deutschen bewerten." Welchen Politikern die Wähler "in immer schwierigeren Zeiten" in solchen Fragen vertrauen, werde gerade mit Blick auf die nächste Bundestagswahl 2006 wieder "in den Vordergrund" rücken.