Bundesministerien stellen überwiegend Frauen ein - DER SPIEGEL
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Bundesministerien stellen überwiegend Frauen ein

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die regierende Berliner Koalition hat in ihrer ersten Legislaturperiode mit der Frauenförderung offenbar ernst gemacht. Bei 56 Prozent aller Neueinstellungen, die im Kanzleramt und den Bundesministerien vorgenommen wurden, kam das weibliche Geschlecht zum Zuge. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Volker Wissing hervor. Spitzenreiter waren das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit einem Frauenanteil von 68 Prozent, das Außenamt mit 67 Prozent, das Bundespresseamt mit 66 Prozent und das Justizministerium mit 63 Prozent. In allen anderen Ministerien lag die Frauenquote bei Neueinstellungen bei mindestens 50 Prozent. Ausnahme:Im Verteidigungsministerium war nur jeder Dritte Neuling eine Frau. Bei den Beförderungen profitierten mit einem Anteil von durchschnittlich 55 Prozent allerdings noch immer die Männer.