Wirtschaft Ein-Euro-Jobs sollen Arbeitsmarkt-Statistik entlasten
Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement will mit den geplanten 600000 Ein-Euro-Jobs die Arbeitslosenzahl im nächsten Jahr deutlich drücken. Dazu sollen die Teilnehmer an den so genannten Arbeitsgelegenheiten künftig durchgängig nicht mehr als erwerbslos gezählt werden, wie aus einer neuen Verwaltungsvorschrift der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit hervor geht. Bislang wurden so genannte Ein-Euro-Jobber in der Statistik vielfach weiter als Arbeitslose geführt. Mit dem Trick könnte nach Einschätzung von Experten die Arbeitslosenzahl im nächsten Jahr um bis zu 400000 sinken. Clement hatte kürzlich angekündigt, Langzeitarbeitslose künftig in großem Stil für gemeinnützige Aufgaben in Pflegeheimen, Schulen oder beim Umweltschutz einzusetzen.