Gesundheitsreform: Ortskrankenkassen horten Überschüsse - DER SPIEGEL
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Gesundheitsreform Ortskrankenkassen horten Überschüsse

Mehrere Allgemeine Ortskrankenkassen weigern sich offenbar, die durch die Gesundheitsreform erwirtschafteten Überschüsse an ihre Versicherten weiterzugeben. Dies geht aus einer internen Übersicht aus Kassenkreisen hervor.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Nach Informationen des SPIEGEL verfügt die AOK Thüringen über genug Geld, um ihren Beitragssatz von derzeit 14,5 Prozent des Bruttolohns um 0,9 Prozentpunkte absenken zu können. Die Allgemeinen Ortskrankenkassen Westfalen-Lippe und Bremen könnten um 0,4 Punkte billiger werden, jene Niedersachsens und Sachsen-Anhalts um 0,3 Punkte. Für die AOK Sachsen wäre immerhin ein Nachlass von 0,1 Prozentpunkten möglich.

Würden alle in der Übersicht aufgeführten Krankenkassen ihren finanziellen Spielraum dazu nutzen, die Beiträge zu senken, bedeutete dies eine Entlastung für insgesamt mehr als acht Millionen Versicherte und deren Arbeitgeber.