John de Mol plant Rückkehr in die Produktionsbranche - DER SPIEGEL
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John de Mol plant Rückkehr in die Produktionsbranche

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Der niederländische Medienmilliardär John de Mol, der seine Anteile an der von ihm gegründeten Produktionsfirma Endemol („Big Brother“, „Wer wird Millionär?“) im Jahr 2000 an den spanischen Konzern Telefónica verkauft und sich nach Unstimmigkeiten mit den Spaniern in diesem Mai auch aus allen operativen Ämtern zurückgezogen hatte, plant seine Rückkehr in die TV-Produktionsbranche. Derzeit befinde er sich in einer achtmonatigen Auszeit, in der es ihm verboten sei, Endemol Konkurrenz zu machen, so de Mol im SPIEGEL-Interview. „Aber ab Anfang 2005 bin ich wieder frei.“ Seine Rückkehr ins Mediengeschäft hat de Mol zufolge einen einfachen Grund: „Ich kann ja nur Fernsehen.“ Theoretisch sei sogar denkbar, dass er Endemol zurückkaufe, aber die Chance sei nicht sehr groß. „Ich würde ja das Gleiche machen wie früher. Dann lieber etwas Neues.“ Eine Möglichkeit sei, dass er seine Investmentfirma Talpa um eine Produktionstochter erweitere, so der Medienunternehmer, der vom 27. September an bei der ProSieben-Show „Hire or Fire“ unter zehn Bewerbern den „besten Job der Welt“ vergeben will – einen Posten als „Chefkreativer“ bei Endemol Deutschland. „Auf jeden Fall will ich das weiterführen, was ich bei Endemol aufgebaut habe, also auch bei Talpa ein kleines Team haben, das nichts anderes macht, als ständig an neuen Fernsehideen zu arbeiten.“