Neue Durchsuchungen im Fall Fraport - DER SPIEGEL
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Neue Durchsuchungen im Fall Fraport

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In die Ermittlungen wegen Korruptions- und Untreuevorwürfen gegen Manager des Flughafenbetreibers Fraport im Zusammenhang mit dem Bau eines neuen Terminals im philippinischen Manila kommt erneut Bewegung. Am Mittwoch vorvergangener Woche durchsuchten Beamte des Bundeskriminalamts die Büros von mehreren Firmen in Berlin, Düsseldorf und Baden-Baden, die am umstrittenen Milliardenprojekt als Berater oder Dienstleister beteiligt waren. Von den sichergestellten Unterlagen erhofft sich die Frankfurter Staatsanwaltschaft weitere Hinweise, ob womöglich Schmiergelder an die frühere Regierung gezahlt wurden, um die Konzession für das Abfertigungsgebäude zu erlangen, oder ob Führungskräfte ihre Sorgfaltspflicht verletzt haben. Parallel dazu laufen auch die Untersuchungen in Manila weiter. Ein Beauftragter von Regierungschefin Gloria Macapagal Arroyo empfahl erst kürzlich nach dem Abschluss eigener Ermittlungen, gegen insgesamt zehn Politiker, Berater und Manager Anklage wegen Korruptionsverdachts zu erheben, darunter auch gegen zwei ehemalige Projektleiter des Rhein-Main-Airports. Die Fraport-Spitze bestreitet die Vorwürfe. Bereits Anfang Dezember 2003 hatten die Ermittler die Fraport-Geschäftsräume und das Privathaus eines Ex-Vorstands durchsucht.