Ausgaben für Arzneimittel steigen nächstes Jahr drastisch - DER SPIEGEL
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Ausgaben für Arzneimittel steigen nächstes Jahr drastisch

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die für nächstes Jahr von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt zugesagten Beitragssenkungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden immer unwahrscheinlicher. Die Krankenkassen rechnen damit, dass sie 2005 rund 18 Prozent mehr für Arzneimittel ausgeben müssen als im laufenden Jahr. Auch der Verband forschender Arzneimittelhersteller geht danach von Mehrausgaben der Kassen zwischen 2,5 und 2,8 Milliarden Euro aus. Hauptursachen sind die Herabsetzung des 16-prozentigen Herstellerrabatts, der die Kassen dieses Jahr mit 1,6 Milliarden Euro entlastet hat, auf 6 Prozent und eine breite Welle von Preiserhöhungen der Hersteller, die 2005 voll wirksam werden.