52 Prozent der Deutschen wollen dieses Jahr weniger für Weihnachtsgeschenke ausgeben - DER SPIEGEL
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52 Prozent der Deutschen wollen dieses Jahr weniger für Weihnachtsgeschenke ausgeben

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Trotz einiger positiver Signale könnten die Umsätze des Handels im laufenden Weihnachtsgeschäft zum dritten Mal hintereinander sinken. Immerhin 52 Prozent der Bundesbürger, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL, wollen in diesem Jahr weniger Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben als 2003. Damit liegt der Anteil der Sparer noch um drei Prozentpunkte höher als bei einer ähnlichen Umfrage vor einem Jahr. Nur eine Minderheit von 10 Prozent will aktuell mehr für Geschenke ausgeben. Besonders ausgeprägt ist die Zurückhaltung bei der finanzstarken Gruppe der 46- bis 59-Jährigen sowie bei den Arbeitslosen. Seit 1999, als die Bundesbürger 13,4 Milliarden Euro im Weihnachtsgeschäft ausgaben, sind die Handelsumsätze in den Monaten November und Dezember um fast 40 Prozent gesunken. Vergangenes Jahr setzte der Handel im Weihnachtsgeschäft nur noch 8,2 Milliarden Euro um.